Zum Artikel „Direkter Interessenkonflikt“.

Wieder einmal folgt man dem bewährten Muster, durch nichts substantiierte Behauptungen als gegebene Fakten darzustellen, also Pseudo-Wahrheiten zu schaffen durch die Rotationspresse.
Die Tatsache, dass es sich um eine Kooptierung in den Vorstand handelt, wird elegant unterschlagen. Als kooptiertes Mitglied vertritt Herr Lührssen eben nicht die Partei nach außen, das bleibt nach wie vor Aufgabe des Vorsitzenden. Kooptiert heißt nur und nichts anderes, dass sich der Vorstand um Fachkompetenzen verschiedener Art verstärkt hat, mehr nicht. Dass es nach Meinung des Herrn Klee einen Unterschied macht, ob ein Journalist sich für eben die AfD oder aber z. B. die SPD oder die CDU engagiert, ist ja bass verwunderlich! Sind doch nach eigener Aussage 85% aller Journalisten dem linken Spektrum verbunden und verpflichtet. Darin ist natürlich kein kritisches Moment zu sehen. So macht man sich schon gar nicht die Mühe, einmal nachzuschauen, wie viele Journalisten bei anderen Parteien Funktionen bekleiden. Dank selbst verordneter Moralhoheit wäre das natürlich auch vollkommen legitim.
Tja, und dann sind wir mal wieder beim Rechtpopulismus! In fröhlicher Folge konstatiert man, die AfD definiere sich nur über den Tabubruch, einzelnen Mitgliedern werden Entgleisungen, welche selbstverständlich nicht „aufgearbeitet werden“ unterstellt. Wahrheiten auszusprechen kann halt als unangenehm empfunden werden! Keine andere Partei verfügt über ein derart qualifiziertes Personal mit höchster Sach- und Fachkompetenz, die die inhaltliche Linie einer CDU von vor 30 Jahren aufnimmt und fortentwickelt. Trotzdem- – und ich behaupte – wider besseres Wissen, versteigt sich Herr K. zu der Aussage, „wenn man sich das Programm anguckt, …. eine inhaltsleere Partei …. . Er entdeckt „klassische Modernisierungsverweigerung“ gepaart mit fehlender Lösungskompetenz, da nicht „wirklich konkrete Ideen … entwickelt“ werden, „wie es anders geht“. Oh doch, Herr K.. Sehen Sie noch mal genau hin. Da steht sehr konkret, wie die Fehlentwicklungen der letzten 30 Jahre zu korrigieren sind, sogar fein säuberlich unterteilt in Sofortmaßnahmen und in das, was längerfristig zu entwickeln ist. Die AfD hat der Alternativlosigkeit und damit der Perspektivlosigkeit der Altparteien erst ein Ende bereitet und damit der Demokratie einen unschätzbaren Dienst erwiesen. Erst die AfD hat es geschafft, eine immer mehr politikverdrossene Gesellschaft wachsender Nichtwählerschaften wieder am politischen Prozess zu beteiligen.
Nun kann natürlich auch der Seitenhieb auf den Bremer Landesvorstand nicht fehlen. Woher nimmt unser neunmalkluger Herr K. eigentlich die intime Kenntnis, wo der Besagte denn genau zu verorten ist? Ah, da ist doch der Hinweis auf und die angebliche Nähe zum Beelzebub der Partei, den Herrn H., ein immer wieder gern genommenes Mittel, die Rechtsradikalität zu konstruieren. Ebenfalls ein üblicherweise angewandtes Mittel, Wahrheiten zu konstruieren, in dem man selektiv etwas darstellt und anderes unterdrückt!
Da gibt es doch sogar im linken Umfeld des Herrn Klee plötzlich Menschen, die vom Baum der Erkenntnis gegessen haben!
Die erkennen, dass es die Flüchtlingslüge gibt, und Ausländer nicht per se bessere Menschen sind. Shocking!
Was kommt da bloß auf uns zu?
Vielleicht eine bessere Zeit, die den Mehltau der Merkel-Ära hinwegfegt, die bleierne Zeit der Öko- und Meinungsdiktatur beendet und solchen Menschen, die die Unwahrheit über den grünen Klee loben, eine selbstverständlich objektive Berichterstattung entgegensetzen!
Frank Magnitz, MdB
– Vorsitzender –
Alternative für Deutschland – AfD