Pressemitteilung vom 11.01.2019 Überwachungsvideo wenig aussagekräftig

11. Januar 2019

Das von der Staatsanwaltschaft veröffentlichte Video ist für die Rekonstruktion des Tathergangs wenig aussagekräftig. Die mangelnde Qualität des Bildes lässt lediglich zu, den Einsatz eines Kantholzes auszuschließen. Das Video schließt jedoch nicht aus, dass eine andere Waffe benutzt worden ist.

Das Video zeigt nur die Anfangs- und Endsequenz der Tat. Die Zeitangabe des Videos ist kaum erkennbar. Der Durchgang, in dem Magnitz angegriffen wurde, ist ca. 25 Meter lang. Zu sehen ist jedoch nur weniger als die Hälfte der Strecke. In der ersten Szene ist zu sehen, wie Herr Magnitz den überdachten Durchgang betritt und mindestens zwei Personen rennend von hinten auf ihn zukommen. In der nächsten Szene fällt Magnitz bereits in das Bild, seine Angreifer dicht an ihm. Einer der Angreifer stößt ihn erst mit dem rechten Ellenbogen und setzt dann mit der linken Hand nach. Sofort danach flüchten die Täter. Der Hauptangreifer scheint mit seiner linken Hand seinem Komplizen etwas zu überreichen. Was das ist, ist in dem veröffentlichen Video nicht erkennbar.

Zur Dokumentation ist der Tatort von Mitarbeitern des Herrn Magnitz in seiner gänzlichen Länge gefilmt worden und wird auf der AfD Bremen Facebookseite veröffentlicht. Aufgrund der vorgenannten Tatsachen ist eine abschließende Bewertung zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich.

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