Pressemitteilung vom 22.01.2019

Kandidatenliste ist der Neustart der Bremer AfD

Die Bremer AfD komplettierte auf ihrer Aufstellungsversammlung am 20.01.2019 die Kandidatenliste für die Wahlen am 26. Mai. Wir sind überzeugt, den Bremer Bürgerinnen und Bürgern mit unserem Wahlvorschlag die bestmögliche Alternative zur bisherigen Bremer Politik zu bieten. Die Kandidaten sind sowohl inhaltlich, als auch menschlich dazu in der Lage, eine schlagkräftige und starke Oppositionsfraktion in der Bremer Bürgerschaft aufzubauen, die konsequent und allen Anfeindungen zum Trotz die Interessen unserer Wähler vertreten wird.

Mit der Entscheidung, Frank Magnitz zum Spitzenkandidaten zu wählen, gewinnt die zukünftige Fraktion einen Politiker mit Erfahrung, der stabilisierend den Aufbau der Fraktion voran treiben wird. Die Mitglieder haben entschieden, Hinrich Lührssen mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe nicht zu betrauen, da er die Nähe zum rechten Flügel und zur vom Verfassungsschutz beobachteten JA Bremen eigennützig suchte, um sich als Spitzenkandidat durchzusetzen. Monatelang forderte die Bremer Medienlandschaft eine Distanzierung von der JA Bremen mit ihrem Hang zum rechten Flügel. Diesen Forderungen sind die Bremer AfD-Mitglieder nachgekommen, indem sie bekannte Vertreter dieses Spektrums wie Alexander Tassis, Robert Teske, Jens Schäfer und zuletzt Hinrich Lührssen eine deutliche Absage erteilten. Lührssen erhielt 19, Frank Magnitz 32 Stimmen. Tassis unterlag dem konservativ-liberalen Gegenkandidaten Peter Beck mit dem deutlichen Ergebnis von 31 zu 14 Stimmen. Teske und Schäfer sahen vermutlich aufgrund der vorgenannten Abstimmungsergebnisse von einer Kandidatur ab.

Die Bedrohung unserer demokratisch legitimierten Partei durch den Verfassungsschutz ist ein ernstzunehmendes Problem. Aufgrund der Verantwortung unseren Mitgliedern und unserem politischen Auftrag gegenüber, ist nun all jenen eine deutliche Absage erteilt worden, die im Umgang mit dieser Gefahr uneinsichtig und fahrlässig gehandelt haben. Die anfängliche Unterstützung unseres Landesvorsitzenden Frank Magnitz der JA Bremen kurz nach Beginn der Beobachtung ist durch mangelnde Kooperation und Aufklärungsbereitschaft seitens der JA hinfällig gemacht worden. Der Schritt, mit einer eigenen Kandidatur ein weiteres Abdriften der Partei in die Beobachtung zu verhindern, ist nur konsequent.

Die Kandidaten sind im Hinblick auf den erfolgreichen Aufbau einer zukunftsfähigen Opposition in der Bremer Bürgerschaft gewählt worden. Ergebnisse wie Kandidaten stehen für einen wahren Neustart der Bremer AfD ohne Altlasten.