Lührssen haben kurze Beine oder wer einmal lügt, dem glaubt man nicht

In dieser Woche verkündeten die Wutbürger, dass Sie das ehemalige AfD-Mitglied Hinrich Lührssen zu ihrem Spitzenkandidaten in Bremen machen wollen, weil der Wähler „ehrliche und kantige Manschen“ wolle, dafür stehe Lührssen.

Im Landesvorstand der Bremer AfD sorgte diese Ankündigung für allgemeines Gelächter und so manchen Schenkelklopfer. Lührssen hatte noch zuvor in der Presse verbreitet, die Bremer AfD habe nur 120 Mitglieder – eine Lüge – und es gäbe mehr als 30 Ausschlussverfahren – noch eine Lüge. Außerdem bezeichnete der den Landesvorstand, dem er bis kurz zuvor noch angehörte, als „Anti-Demokraten“, also als die Demokratie ablehnend, nachdem er in einer demokratischen Abstimmung dem Gegenkandidaten unterlegen war. Entweder weiß Lührssen nicht, was Demokratie ist, oder er lügt schon wieder!

Lührssen behauptet, es gehe in der AfD nur um Macht und Mandate, ist aber selbst für Macht und Mandate bereit, heute hier morgen da als Spitzenkandidat aufzutreten, vielleicht sollten noch weitere Bremer Parteien den Herrn ermutigen, er steht auch für die MLPD sicher zur Verfügung. Hinrich Lührssen ist offenbar so charakterlos, sein eigenes unmoralisches Verhalten auf andere zu projizieren. Vermutlich kann man als freier „Journalist“ in Bremen nicht genug zum Leben verdienen und muss sich irgendwie zu den Fleischtöpfen durchschlagen?

Kurz vor seinem Austritt hatte Lührssen vermehrt die Nähe von Flügel-Leuten gesucht, um dann nach seinem Austritt dem Landesvorstand Nähe zum Flügel nachzusagen – was für ein „ehrlicher und kantiger Mensch“! Wir können nur sagen: wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und warnen die wenigen BiW-Mitglieder, die der Wählervereinigung noch nicht den Rücken gekehrt haben: Wählt nicht Hinrich Lührssen und vor allem, kehrt ihm nie den Rücken zu!

Guido Thieme