Oberschule am Leibnizplatz verweigert demokratischen Diskurs

Der AfD Landesverband Bremen ist empört über die Entscheidung der Schülervertretung der Oberschule am Leibnizplatz, unsere Vertreter Frank Magnitz und Peter Beck zu einer heute geplanten Podiumsdiskussion kurzfristig wieder auszuladen. Unsere Kandidaten zur Bürgerschaftswahl werden durch die Ausladung stigmatisiert und aus dem Diskurs ausgegrenzt. 

Wir verweisen auf § 5 Abs. 1 PartG, das die Gleichbehandlung aller Parteien vorschreibt. Die Ausladung ist ebenfalls ein klarer Verstoß gegen das Neutralitätsgebot an Schulen. Die Vermutung ist naheliegend, dass die Schüler von einer der AfD feindlich gesinnten Lehrerschaft in ihrer Entscheidung stark beeinflusst wurden. Dabei obliegt es den Lehrern, Heranwachsende zur mündigen Teilnahme am demokratischen Diskurs zu befähigen. Die Ausladung unserer Partei entspricht dem genauen Gegenteil dieses Erziehungsauftrags und stellt einen unzulässigen Eingriff in die Wahlentscheidung der Schüler dar. Den Zuhörern wird eine konträre Stimme vorenthalten und das demokratische Meinungsspektrum wissentlich und ohne Anlass verengt. 

Ebenso gehört zu einer vollumfänglichen Bildung der richtige Umgang mit Quellen. Ausgerechnet die Denunziations-Plattform „AfD-Watch Bremen“ wurde von Seiten der Schüler als Referenz herangezogen. Eine Aufklärung über die Nutzung dieser unseriösen Quelle ist dringend angebracht.

Sowohl die Schüler als auch ihre Lehrer sollten ihren Umgang mit Demokratie, Meinungsfreiheit, Unvoreingenommenheit und sachlicher Auseinandersetzung mit anderen Standpunkten kritisch überdenken.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Alternative für Deutschland

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